Kellerbrand in Hochhaus

Datum: 30. April 2026 um 23:56 Uhr
Einsatzart: Brandeinsatz > Zimmerbrand
Einsatzort: Hinrich Wilhelm Kopf Straße
Einsatzleiter: Thomas Raab


Einsatzbericht:

Die Feuerwehr Lüneburg wurde am Donnerstag, dem 30. April 2026, zu einem Kellerbrand in die Hinrich-Wilhelm-Kopf Straße alarmiert. Der Brandrauch breitete sich über alle 13 Stockwerke des Hauses aus und verursachte einen zeitintensiven Einsatz. 

Um 23:56 Nachts ging der Alarm bei der Feuerwehr Lüneburg ein. Gemeldet wurde eine starke Rauchentwicklung und Feuer im Keller eines Hochhauses. Bereits bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die ursprüngliche Meldung, eine starke Rauchentwicklung konnte aus dem Kellerbereich wahrgenommen werden. 

Da sich der Rauch über den Treppenraum bereits auf die weiteren Stockwerke ausbreitete, verließen viele Anwohner:innen bereits eigenständig das Gebäude. 

Durch die Feuerwehr Lüneburg wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz in den Kellerbereich zur Personensuche und Brandbekämpfung entsandt und ein weiterer Trupp unter Atemschutz in das Gebäude zur Personensuche und Evakuierung des Gebäudes.

Da hauptsächlich die Flure betroffen waren und wurden weitere Anwohner:innen aufgefordert die Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich so vor dem Rauch zu schützen.

Das Feuer, welches an der Müllschacht-Anlage ausgebrochen war, konnte durch die Einsatzkräfte schnell lokalisiert und abgelöscht werden. Umgehend wurden daraufhin Abluftöffnungen geschaffen und die Belüftungsmaßnahmen eingeleitet. Durch den Schacht des „Müllschluckers“ konnte sich der Rauch jedoch weiterhin im Gebäude ausbreiten. 

Einsatzleiter Thomas Raab entschied sich deshalb, weitere Kräfte aus dem Feuerwehrhaus Lüneburg-Süd zu alarmieren und so einen weiteren Akku betriebenen Hochleistungslüfter und zusätzlich weitere Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle zu schicken.

Durch den parallelen Einsatz mehrerer Lüfter konnten die Belüftungsmaßnahmen gezielter eingesetzt und beschleunigt werden.

Durch die gezielte und schnelle Brandbekämpfung gelang es der Feuerwehr Lüneburg die weitere Ausbreitung einzudämmen und einen größeren Schaden am Gebäude selbst zu verhindern. 

Nach rund 3 Stunden war das Gebäude wieder rauchfrei und die rund 40 evakuierten Anwohner:innen konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. 

Während der gesamten Einsatzdauer waren drei Rettungswägen, zwei von der Schnell-Einsatz-Gruppe des ASB Lüneburgs, vor Ort im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, eine Person wurde durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr ins Freie gebracht, konnte nach dem Einsatz jedoch auch zurück in ihre Wohnung kehren. 

Einsatzleiter Raab war mit 35 Einsatzkräften rund 4 Stunden vor Ort im Einsatz. 

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