Gebäudebrand in Ochtmissen fordert ein Menschenleben 

Datum: 19. Juni 2024 um 19:00 Uhr
Einsatzart: Brandeinsatz > Gebäudebrand
Einsatzort: Beim Ratskeller
Einsatzleiter: Christian Sachse


Einsatzbericht:

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Lüneburg zu einem Gebäudebrand nach Ochtmissen alarmiert. Das Feuer brach im zweiten Stock, dem Dachgeschoss, des Hauses aus. Eine Person wurde tot aus der Brandwohnung geborgen. 

Um 17:45 wurden die Feuerwehr Lüneburg-Mitte und der Rettungsdienst zu einem gemeldeten Gebäudebrand alarmiert. Noch vor Ankunft der Einsatzkräfte versuchte ein Anwohner in die Brandwohnung zu gelangen und erste Löschversuche zu unternehmen. Beim Öffnen der Wohnungstür drangen jedoch dichter Rauch und Flammen aus der Wohnung.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters bestätigte sich die Meldung. Da noch Personen im Gebäude vermutet wurden, wurde die Alarmstufe auf einen Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr erhöht. 

Kurz darauf erreichten die ersten Löschfahrzeuge die Einsatzstelle und die Menschenrettung mit einem Trupp unter Atemschutz wurde direkt eingeleitet.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung in der Brandwohnung wurde eine hydraulische Ventilation durch das Dachfenster durchgeführt, sodass Hitze und Rauch aus dem Fenster abgeleitet werden konnten. 

Da sich das Feuer bereits in den Dachstuhl ausgebreitet hatte, wurde die Einsatzstelle in drei Abschnitte aufgeteilt und die Brandbekämpfung von außen, mithilfe von zwei Hubrettungsfahrzeugen, durchgeführt. 

Da das Dach aus Blech bestand, war dies ein sehr zeit- und personalintensiver Einsatz. Weitere Kräfte aus dem Standort Süd wurden zur Unterstützung alarmiert und weiteres Werkzeug zur Dachöffnung an die Einsatzstelle gebracht. 

Mithilfe von Akkuschraubern, Einreißhaken und Säbelsägen konnte die Dachhaut geöffnet und der Dachstuhl abgelöscht werden. 

Trotz der direkt eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnte eine männliche Person nur noch tot in der komplett ausgebrannten Wohnung aufgefunden und durch die Einsatzkräfte geborgen werden. 

Die übrigen Anwohner wurden durch die Schnelleinsatzgruppe der DRK Bereitschaft Lüneburg im Café der Loewe-Stiftung betreut. Die Betreuung wurde zusätzlich durch die Notfallseelsorge verstärkt. Da das Haus vorerst unbewohnbar ist, kümmerte sich die Hansestadt und der Ordnungsamtsleiter Dennis Lauterschlag um Notunterkünfte für Betroffene, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnten. 

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