Datum: 3. April 2026 um 12:19 Uhr
Einsatzart: Brandeinsatz > Gartenlaubenbrand
Einsatzort: Brandheider Weg
Einsatzleiter: Thomas Raab
Einsatzbericht:
Am gestrigen Karfreitag wurde die Feuerwehr Lüneburg zu einem Gartenlaubenbrand in den Stadtteil Lüneburg-Moorfeld alarmiert. Im Einsatzverlauf ergab sich der Verdacht auf Asbestbelastung der Bedachung.
Um 12:19 ging der Alarm bei der Feuerwehr ein und umgehend rückten die Einsatzkräfte aus.
Noch vor der Ankunft der ersten Einsatzkräfte gingen weitere Anrufe in der Kooperativen Leitstelle Lüneburg ein, welche Flammen und eine starke Rauchentwicklung aus einer Gartenlaube meldeten.
Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, bestätigte sich die Lage. Das Dach einer Gartenlaube brannte bereits in voller Ausdehnung.
Einsatzleiter Raab ließ die Brandbekämpfung mittels eines C-Rohres und unter Atemschutz einleiten. Ein weiterer Trupp bereitete unterdessen ein weiteres Strahlrohr vor und ging kurze Zeit später mit diesem Rohr unter Atemschutz zusätzlich zur Brandbekämpfung vor.
Parallel zur Brandbekämpfung musste eine stabile Löschwasserversorgung aufgebaut werden. Da der nächstgelegene Hydrant rund 200 Meter entfernt lag, wurde ein Löschfahrzeug an der Zufahrt zur Kleingartenkolonie positioniert und eine weitere Schlauchleitung von dort in Richtung Brandstelle verlegt. Dadurch konnte schnell eine unterbrechungsfreie Löschwasserversorgung hergestellt werden.
Noch während der Löscharbeiten wurde die Laube durch die Einsatzkräfte weiter begutachtet. Dabei stellte sich heraus, dass das Dach mit Eternit-Platten gebaut wurde. Da diese Platten Asbest enthalten können, wurde eine aufwendige Reinigungs- und Entkleidungsstelle für die eingesetzten Kräfte aufgebaut und so eine Kontaminationsverschleppung eingedämmt. Die Einsatzkleidung der betroffenen Kräfte muss nun anschließend gereinigt und auf Asbest geprüft werden.
Als nach rund einer Stunde das Feuer unter Kontrolle war, wurden die restlichen Glutnester final abgelöscht und die Brandstelle mit Wärmebildkameras kontrolliert. Der Einsatz war dann nach gut zwei Stunden für die 40 Einsatzkräfte beendet. Insgesamt wurden vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt, verletzt wurde niemand.