Feuer im Holzkohlewerk

Datum: 21. September 2026 um 5:33 Uhr
Einsatzart: Brandeinsatz > sonstiger Brandeinsatz
Einsatzort: Otto-Brenner-Straße
Einsatzleiter: Rainer Utermöhlen


Einsatzbericht:

Ein Mitarbeiter eines Holzkohlewerks in der Otto-Brenner-Straße bemerkte am frühen Montagmorgen, 21. September, Feuerschein aus einer der Hallen des Werkes. Aus bisher ungeklärter Ursache hatten die dort gelagerten Paletten und Kohlestapel Feuer gefangen. Der Mitarbeiter reagierte vorbildlich: er alarmierte die Feuerwehr und leitete bereits Löschmaßnahmen ein. Als die ersten Einsatzkräfte kurz nach der Alarmierung um 5:33 Uhr eintrafen, hatte der Mitarbeiter mithilfe von Gabelstapler und Radlader bereits Brandgut aus der Halle geschafft.
Es wurden drei Einsatzabschnitte geschaffen und umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet. Einsatzleiter Utermöhlen ließ eine Stichworterhöhung von Brand 2 (B2) auf Brand 3 (B3) durchführen, um mehr Atemschutzpersonal und das Sonderfahrzeug LUF (Löschunterstützungsfahrzeug) an die Einsatzstelle zu bekommen.

In der Halle, die sich nach Saisonende nicht mehr im Betrieb befindet und bereits seit einer Woche stromlosgeschaltet sein soll, brannten Teile der Produktionsanlage und vor allem Holzkohle.
Die Feuerwehrleute gingen in insgesamt acht Trupps sowohl in das als vor dem Gebäude zur Brandbekämpfung vor, drei C-Rohre waren im Einsatz. Zusätzlich wurde die Drohne der Feuerwehr gestartet, um einen guten Überblick über die große Einsatzstelle zu bekommen und vor allem mittels der Wärmebildkamera der Drohne versteckte Brandherde in den Kohlehaufen zu lokalisieren, die durch Schaummittel erstickt wurden.
Das LUF kam zur Entrauchung der Halle zum Einsatz.

Nachdem immer wieder Glutnester aufgeflammt waren, konnte Einsatzleiter Utermöhlen gegen kur vor 9 Uhr morgens schließlich “Feuer aus” melden. Durch die Arbeit im Kohlestaub und Schaum wurde das Material und die Schutzausrüstung der Einsatzkräfte stark verschmutz und es zeigte sich abermals wie wichtig eine korrekte Atemschutzhygiene an der Einsatzstelle ist, um eine Kontaminationsverschleppung zu verhindern. Schläuche und Arbeitsgerät wurden noch vor Ort grob gereinigt und die Kleidung vorschriftsmäßig abgepackt.
Es befanden sich insgesamt rund 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die rettungsdienstliche Überwachung wurden durch ASB und DRK gestellt.

Anmeldung

Kontak Feuerwehr

Sie möchten Kontakt zur Feuerwehr aufnehmen?

Bitte füllen Sie unten stehende Felder aus und teilen uns Ihr Anligen mit!

    Presseausweis hochladen
    Hochladen

    Bitte beachten Sie, dass die Registrierung und Nutzung der Anmeldung für Mitglieder der Feuerwehr Lüneburg vorbehalten ist. Die Feuerwehr Lüneburg behält sich vor, Accounts die keinem Mitglied der aktiven- oder Altersabteilung zuzuordnen ist, abzulehnen.

    Die eingegebenen Daten werden zur Benutzerregistrierung gespeichert um dem Benutzer ein Profil und Account für die Homepage der Feuerwehr Lüneburg zur Verfügung zu stellen. Die Vervollständigung des Profils ist freiwillig. Der Benutzer hat ein Anrecht auf Datenlöschung und kann diese selbstständig zu jederzeit Vornehmen.