Historischer Löschzug

Um die Jahrhunderte alte Lüneburger Stadtmauer zwischen Innenstadt und Liebesgrund für die Zukunft zu erhalten, wird die Hansestadt die historische Bausubstanz aufwendig sanieren. Rund 800.000 Euro aus der Städtebauförderung für das „Westliche Wasserviertel“ sollen in den Erhalt der Mauer fließen.

Gleichzeitig eröffnet sich für die Feuerwehr Lüneburg eine besondere Möglichkeit: Der Tunnel an der Reitende-Diener-Straße wird künftig neben seiner kulturellen Nutzung auch als Standort für einen historischen Löschzug dienen.

Tunnel auf Höhe Reitende-Diener-Straße erhält Doppelnutzung

Bei der Sanierung der Mauer sollen unter anderem zerstörte Backsteine ausgetauscht und historische Mauerteile gesichert werden. Teil des ersten Bauabschnitts ist auch der Tunnel auf Höhe der Reitende-Diener-Straße. „Der Tunneleingang ist ein Überbleibsel einer Brücke, die von 1910 bis in die 1940er Jahre über den Liebesgrund ins Gärtnerviertel führte“. Anschließend wurde er als Garage für Feuerwehrfahrzeuge genutzt, die keinen Platz in der alten Feuerwache in der Katzenstraße fanden. Nach dem Umzug der Feuerwehr in das alte Kaufhaus, diente der Tunnel als Lagerraum.

Der Tunnel ist in den vergangenen zwei Jahren von der Stadt wieder zugänglich gemacht und mit der Konzertreihe „Tunnel-Töne“ bespielt worden. Diese Nutzung wird auch künftig erhalten bleiben. Ergänzend dazu wird der Tunnel so hergerichtet, dass dort ein historischer Löschzug der Feuerwehr Lüneburg untergebracht werden kann.

Stadtbrandmeister Rainer Utermöhlen begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: „Gerade in einer touristisch geprägten Stadt wie Lüneburg ist es ein besonderer Gewinn, wenn wir bei Einsätzen das historische Erscheinungsbild nicht durch moderne Einsatzfahrzeuge beeinträchtigen. Der historische Löschzug verbindet Authentizität mit Funktion.“

Konzert und Feuerwehr – eine besondere Kombination

Die Doppelnutzung als Feuerwache und Konzertsaal lässt sich dabei unkompliziert kombinieren. Während Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Tunnel-Töne“ stattfinden, werden parallel Übungen der Feuerwehr außerhalb der Räumlichkeiten durchgeführt. Der Tunnel bleibt in dieser Zeit frei zugänglich für Besucher, sodass kulturelle Nutzung und feuerwehrtechnische Ausbildung gleichzeitig stattfinden können.

Liebesgrund als Weidefläche für Pferde vorgesehen

Der hinter dem Tunnel gelegene Liebesgrund bietet ideale Voraussetzungen für die Unterbringung der Pferde des historischen Löschzuges. Die naturnahe Umgebung ermöglicht eine artgerechte Haltung und fügt sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein.

Bilder: Hansestadt Lüneburg, zur Veranschaulichung mit KI bearbeitet.

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