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Großbrand in historischem Gebäude

Großbrand in historischem Gebäude

12.04.2019 22:43
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roe. Bei einem Großbrand in der Heiligengeiststraße konnten 9 Personen gerettet und ein Übergreifen auf ein angrenzendes Schulgebäude in letzter Minute verhindert werden.


Über 150 Einsatzkräfte rückten am Freitagnachmittag zu einem vermeintlich kleinen Zimmerbrand in die Lüneburger Innenstadt aus. Das historische Gebäude einer Seniorenresidenz war in Brand geraten. Während der Menschenrettung über tragbare Leitern und durch Atemschutztrupps aus dem Inneren des Gebäudes zeichnete sich eine drohende Brandausbreitung in den Dachstuhl des historischen Gebäudes ab. Einsatzleiter Volker Gätjens ließ umgehend Vollalarm für die Feuerwehr Lüneburg geben, zusätzlich wurde auch die Feuerwehr Bardowick mit einer Drehleiter und einem weiteren Löschfahrzeug alarmiert um am Einsatzort zu unterstützen. Mit insgesamt vier Löschzügen gingen die Feuerwehren gegen die Flammen vor. Alle Bewohner konnten in buchstäblich letzter Minute gerettet werden. Zwei Feuerwehrleute verletzten sich während der Löscharbeiten leicht.


Eine schnelle Durchzündung ließ den gesamten Dachstuhl des Gebäudes binnen weniger Minuten in Flammen aufgehen. Das Feuer erreichte zügig die angrenzende Schule und entzündete auch deren Dachstuhl. Nur durch massiven Wassereinsatz über die neu in den Einsatzdienst gestellte Drehleiter konnte das Feuer an dieser Stelle gestoppt und damit ein weiteres Übergreifen auf das Schulgebäude in letzter Minute verhindert werden.


25 Rettungskräfte von ASB und DRK kümmerten sich um die Versorgung der geretteten und verletzten Personen. Die dreizehn Wohnungen sind durch Feuer und Löschwasser derzeit unbewohnbar. Mehrere Bewohner kommen bei Verwandten unter, drei Personen wurden von einem nahegelegenen Altenheim aufgenommen. Das Feuerwehrhaus Mitte in der Lise-Meitner-Straße wurde während des Einsatzes durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Reppenstedt mit zwei Löschfahrzeugen besetzt um den Brandschutz und die Hilfeleistung in der Hansestadt für mögliche Paralleleinsätze sicherzustellen.


Oberbürgermeister Mädge und Vertreter der Hansestadt machten sich ein Bild von der Lage und unterstützten die Feuerwehr.


Ein besonderes Dankeschön möchten wir an dieser Stelle an alle spontanen Unterstützer richten. Ein nahegelegenes Altenheim bereitete warmes Essen für die Einsatzkräfte, auch eine Anwohnerin brachte Getränke an den Einsatzort um die zahlreichen Helfer zu unterstützen. Während des Einkaufes der Versorgungeinheit der Feuerwehr Lüneburg übernahm eine Kundin die Rechnung an der Kasse. Vielen Dank für so viel Wertschätzung unseres Ehrenamtes.
Während des Einsatzes wurden der Lambertiplatz und weitere Straßen rund um das Brandobjekt gesperrt. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Die Polizei hat das Gebäude beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Sachschaden wird auf über eine Million Euro geschätzt.

 

Fotos: Feuerwehr Lüneburg - Pressestelle / Feuerwehr Bleckede - Pressestelle

 

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