Die historische Lehrsammlung der Feuerwehr Lüneburg befindet sich in einem Dienstgebäude der Freiwilligen Feuerwehr Lüneburg in der Lise-Meitner-Straße 12. Auf 270 m² wird die Geschichte der Feuerwehr Lüneburg von ihrer Gründung 1864 bis heute anhand von über eintausend Exponaten gezeigt.

In einer Abteilung sind auch einige alte Hand- und Motorspritzen verschiedener Feuerwehren aus dem Landkreis Lüneburg zu sehen, da auch alte Feuerwehrtechnik aus einigen Landkreisgemeinden Eingang in unsere Ausstellung gefunden hat.

Die am rechtsseitigen Ufer der Elbe gelegene Gemeinde Amt Neuhaus kam nach der Wiedervereinigung 1990 wieder zum Landkreis Lüneburg zurück. Deshalb wird in einem Bereich der Ausstellung auch auf die vierzig Jahre Feuerwehrgeschichte der DDR in dieser Gemeinde eingegangen

Feuerwehrfahrzeuge werden in der Ausstellung nicht gezeigt. Die Lehrsammlung hat aber ein altes Fahrzeug der Lüneburger Feuerwehr in ihren Beständen – ein noch fahrbereites und zugelassenes TLF 15/53 Magirus-Deutz, Baujahr 1955. Von diesem Typ mit offenem Pumpenstand hat die Firma Magirus nur 10 Stück gebaut. Das Fahrzeug steht aus Platzgründen in der Fahrzeughalle, kann dort aber auch besichtigt werden.

Die historische Lehrsammlung der Feuerwehr Lüneburg blickte 2016 schon auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. 1966 begann man in der damaligen Feuerwache in der Kaufhausstraße (heute Hotel „Altes Kaufhaus“) zwei Handdruckspritzen und einige Ausrüstungsgegenstände auf einer kleinen Fläche zu präsentieren. In dem 2007 bezogenen Neubau in der Lise-Meitner-Straße wurde ein Bereich extra für diese Ausstellung eingeplant. Dadurch ist es nun möglich, die Sammlung komplett zu zeigen. Sie wächst weiter, denn es kommen immer noch neue Exponate hinzu.

Die Ausstellung wird von einigen Mitgliedern der Feuerwehr Lüneburg ehrenamtlich betreut. Diese haben sich in der AG Feuerwehr-Historik Lüneburg zusammengeschlossen, einer Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lüneburg. Seit November 2014 ist die Ausstellung auch Mitglied in der @gfm – der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrmuseen Deutschlands.

Da sich die Lehrsammlung in einem Dienstgebäude der Feuerwehr befindet und die Führungen in der Hauptsache von Feuerwehrkameraden im Ruhestand durchgeführt werden, ist eine Anmeldung erforderlich. Termine sind dadurch aber auch außerhalb der Dienstzeiten der Feuerwache Lüneburg-Mitte möglich. Nur bei besonderen Anlässen (Tag der offenen Tür, Nacht der Museen u.a.) wird die Ausstellung für die Öffentlichkeit geöffnet. Sie können jedoch mit uns jederzeit einen Termin für eine Besichtigung incl. einer Führung vereinbaren.

Das über dieses Formular, oder über Telefon 0 41 31 – 30 12 0 (Verwaltung) möglich.  Besichtigungen werden für Gruppen, Schulklassen oder Einzelpersonen durchgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Eine Spende zur Unterstützung des Museums ist aber gern gesehen.

ÜBRIGENS: Von der AG Historik ist auch zum 150-jährigen Jubiläum 2014 der heutigen Feuerwehr Lüneburg-Mitte eine aufwendige Chronik als Buch mit dem Titel „150 Jahre im Dienst der Hansestadt Lüneburg“ erstellt worden.

Stadtfeuerwehrverband Lüneburg e.V.

Tel.: 04131 – 30 12 0 (Verwaltung; Mo-Fr. 06.30 – 17.00 Uhr)

Termine: individuell nach Absprache
Terminabsprache

Eintritt: kostenlos

Nach 38 Dienstjahren wurde das alte Tanklöschfahrzeug des 3. Löschzuges 1993 in den Ruhestand geschickt. Damals ahnte noch niemand, dass dieses Fahrzeug auch über das Jahr 2000 zu den begehrtesten Fahrzeugen der Feuerwehr Lüneburg gehören wird. Gemeint ist das TLF 15/53, Magirus Deutz, Baujahr 1955. Oder einfach nur der „Rundhauber“.

 

Tipp:

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