Rauchwarnmelder

Rauchmelderpflicht, aber was bedeutet das eigentlich für mich? Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengestellt und helfen damit etwas Licht ins Dunkle zu bringen.

 

Wer ist für den Einbau von Rauchwarnmeldern veranwortlich?

Für den Einbau der Rauchmelder sind in Niedersachsen gemäß Bauordnung die Eigentümer verantwortlich. Pflege und Wartung der Geräte sind Sache der Mieter, Pächter oder sonstige Nutzungsberechtigte verantwortlich, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Pflicht. Die Erfahrung zeigt, dass die Nutzer mit der notwendigen Wartung häufig überfordert sind. Dazu gehört auch eine notwendigen Nachweispflicht. Es empfiehlt sich daher, die Wartung in Eigentümerhand zu belassen oder mit „Q“-zertifizierte Fachkräfte für Rauchwarnmelder zu beauftragen.

 

 

Wo müssen und wo sollten Rauchwarnmelder installiert werden?

Festgelegt ist Rauchmelderpflicht im § 44 der niedersächsischen Bauordnung. Demnach müssen alle Kinder- und Schlafzimmer sowie angrenzende Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, mit Rauchmeldern ausgestattet sein. „Wegen der erhöhten Brandgefahr sollten auch Aufenthaltsräume wie Wohnzimmer mit Qualitätsrauchmeldern ausgestattet werden“, empfiehlt Christian Rudolph, Vorstand des Forum Brandprävention e.V. Wir empfehlen, keine Rauchmelder in Küchen und Bäder zu installieren, hier sind im Zweifel spezielle Wärmemelder sinnvoller.

 

In der Bildergalerie finden Sie Grafiken, die dieses genauer veranschaulichen.

 

Was muss ich beim Kauf meiner Rauchwarnmelder beachten?

Diese Mindestleistungsmerkmale, die ein Rauchwarnmelder erfüllen muss, sind in der DIN EN 14604 festgelegt:

  • Der Alarmton muss mindestens 85 dB(A) betragen
  • Mindestens 30 Tage bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönt ein wiederkehrendes Warnsignal
  • Ein Testknopf zur Funktionsüberprüfung des Melders ist Voraussetzung
  • Der Rauch sollte von allen Seiten gleich gut in die Rauchmesskammer eindringen können
  • Rauchmelder, die nach dieser Norm geprüft sind, erfüllen die Mindestanforderungen. 


  Wichtige Qualitätsmerkmale sind zudem:

  • Schutz gegen Eindringen von Schmutz und Insekten
  • Lithium-Batterien mit einer Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren
  • Garantie mit 100%iger Rückverfolgbarkeit der Produkte zum Hersteller
  • Oftmals zusätzliche Schnittstellen z. B. für Funksender

 

Seit 2008 dürfen zwar nur noch Rauch(warn)melder auf den Markt gebracht werden, die nach EN 14604 geprüft sind und entsprechend mit CE-Kennzeichnung inkl. Zertifikatsnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sind. Allerdings beinhaltet diese CE-Kennzeichnung keine qualitative Aussage, sondern nur, dass das derart gekennzeichnete Produkt im Europäischen Binnenmarkt legal gehandelt werden darf.

 

 

Wir hoffen, Ihnen damit ein wenig weitergeholfen zu haben.

Weitere Informationen finden Sie auf www.rauchmelder-lebensretter.de

 

Quelle der Informationen und Grafiken: rauchmelder-lebensretter.de

 

 

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