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Taucherausbildung und Sonarvorführung

25.06.2017 17:55

roe. Feuerwehrtaucher sind im Einsatz einem hohen Risiko ausgesetzt. Daher ist eine fundierte Aus- und Fortbildung unabdinglich. Unterstützt werden sie heute auch von modernster Technik.

Nass werden unsere Taucher so oder so, daher minderte das schlechte Wetter die Laune der Fortbildungsteilnehmer wenig. Ein Dutzend Feuerwehrtaucher der Feuerwehren Buchholz i.d.N. und Lüneburg übten gemeinsam mit dem Boot der Feuerwehr Hohnstorf im Lüneburger Hafen. An verschiedenen Stationen musste mit einer hydraulischen Schere unter Wasser gearbeitet oder mittels Drehleiter ein versunkener PKW geborgen werden. Bei diesen Aufgaben konnten die Taucher selbst Ihre Hand nicht vor Augen sehen.


Technische Unterstützung führte die Feuerwehr Hohnstorf mit ihrem neuen Sidescan Sonar vor. Anhand einer Puppe und eines Tauchers am Grund des Lüneburger Hafenbecken ließ sich die neue Technik testen. Durch ein zügiges Auffinden können unsere Taucher zielgerichtet eingesetzt werden um vermisste Personen zu retten oder Objekte zu bergen.


Das Team der Lüneburger Feuerwehrtaucher um Tauchgruppenleiter Oliver Stapelfeldt und seinen Stellvertreter Björn Barton umfasst Kameraden aus der Stadt aber auch aus dem Landkreis Lüneburg. Sie kommen insbesondere bei Havarien im Schiffsverkehr aber auch zur Personensuche und -rettung zum Einsatz. Ihr Einsatzgebiet geht dabei auch über die Grenzen des Landkreises Lüneburg hinaus. Eine abgestimmte Ausbildung insbesondere mit Tauchteams und Bootsgruppen anderer Feuerwehren ist daher von großer Bedeutung.


Auch eine Jugendfeuerwehr nutzte die Chance, sich die Arbeit der Feuerwehrtaucher einmal näher anzusehen.

 

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