Feuerwehrmuseum Lüneburg

 

Bernd Rothardt

Tel.: 04131 – 30 12 0 (Verwaltung; Mo-Fr. 06.30 - 17.00 Uhr)

Mail: bernd.rothardt@feuerwehr.lueneburg.de

 

Termine: individuell

Eintritt: kostenlos

 

 

Die Fotos wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Jan-Rasmus Lippels. Link: www.frische-fotografie.de

Feuerwehrmuseum Lüneburg

Das Museum befindet sich im Dienstgebäude der Freiwilligen Feuerwehr Lüneburg in der Lise-Meitner-Straße 12. Auf 270 m² wird die Geschichte der Feuerwehr Lüneburg von ihrer Gründung 1864 bis heute anhand von vielen Exponaten gezeigt.

In einer Abteilung sind auch einige alte Hand- und Motorspritzen verschiedener Feuerwehren aus dem Landkreis Lüneburg zu sehen, da auch die alte Feuerwehrtechnik einiger Landkreisgemeinden Eingang in unsere Ausstellung gefunden hat.

Das am rechtsseitigen Ufer der Elbe gelegene Amt Neuhaus kam nach der Wiedervereinigung wieder zum Landkreis Lüneburg zurück. Daher wird in einem Bereich auch auf die vierzig Jahre Feuerwehrgeschichte der DDR in dieser Gemeinde eingegangen. 

Feuerwehrfahrzeuge werden auf Grund des Platzangebotes in der Ausstellung nicht gezeigt. Das Museum hat aber ein altes Fahrzeug der Lüneburger Feuerwehr in seinen Beständen – ein TLF 15/53 Magirus-Deutz, Baujahr 1955. Von diesem Typ mit offenem Pumpenstand hat die Firma Magirus nur 10 Stück gebaut. Das Fahrzeug steht aus Platzgründen zurzeit in der Fahrzeughalle, kann aber auch besichtigt werden.

Die Ausstellung der Feuerwehr Lüneburg blickt 2016 auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. 1966 begann man in der damaligen Feuerwache in der Kaufhausstraße (heute Hotel „Altes Kaufhaus“) damit, zwei Handdruckspritzen und einige Ausrüstungsgegenstände auf einer kleinen Fläche zu präsentieren. In dem 2007 bezogenen Neubau in der Lise-Meitner-Straße wurde ein Bereich extra für das Museum eingeplant. Dadurch ist es nun möglich, die Sammlung komplett zu zeigen. Sie wächst weiter, denn es kommen immer noch neue Exponate hinzu.

Das Museum wird von einigen Mitgliedern der Feuerwehr Lüneburg ehrenamtlich betreut. Diese haben sich in der AG Feuerwehr-Historik Lüneburg zusammengeschlossen, einer Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Lüneburg. Seit November 2014 ist das Museum auch Mitglied in der @gfm – der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrmuseen Deutschlands.

Da sich die Ausstellung in einem Dienstgebäude der Feuerwehr befindet und die Museumsführungen in der Hauptsache von Feuerwehrkameraden im Ruhestand durchgeführt werden, ist eine Anmeldung erforderlich. Termine sind dadurch aber auch außerhalb der Dienstzeiten der Feuerwache Lüneburg-Mitte möglich. Nur bei besonderen Anlässen (Tag der offenen Tür, Nacht der Museen u.a.) wird es für die Öffentlichkeit geöffnet. Sie können jedoch mit uns jederzeit einen Termin für eine Besichtigung incl. einer Führung vereinbaren (Kontakt: s. links).

Besichtigungen werden für Gruppen, Schulklassen oder Einzelpersonen durchgeführt. Der Eintritt ist kostenlos; eine Spende zur Unterstützung des Museums ist aber gern gesehen.

ÜBRIGENS: Von der AG Historik ist auch zum 150-jährigen Jubiläum 2014 der heutigen Feuerwehr Lüneburg-Mitte eine aufwendige Chronik als Buch mit dem Titel „150 Jahre im Dienst der Hansestadt Lüneburg“ erstellt worden. Näheres hierzu: -> Chronik/Buch.